Unternehmenskultur
Leadership & Agilität, Ethik & der soziale Klimawandel, CSR

Unsere Herangehensweise: Prinzipiell und speziell

Die Eigenart von Prinzipien ist, dass diese immer und in "jedem System" wirken bzw. Gültigkeit haben. Wenn es Ausnahmen gibt so handelt es sich um Regeln. Unsere Arbeit mit Ihnen stützt sich auf Beides. Einerseits richten wir den Fokus auf die Einhaltung bzw. Verletzung von Prinzipien wie: - Zugehörigkeit, - Alt vor Neu, - Achtsamkeit um nur drei von Vielen zu nennen. Andererseits widmen wir uns den bewussten - und unbewusst entstandenen Regeln, die ganz spezifisch in Ihrem Unternehmen gelten. Die Anwendungen bzw. Verletzungen von Prinzipien und Regeln zeigen Auswirkungen von der Einstellung von Mitarbeitern, bis hin zu deren Ausscheiden aus dem Unternehmen - und darüber hinaus. Das Bewusstsein darüber verleiht den Verantwortlichen die nötige Agilität um dauerhaft in einem "Erfolgmodus" zu bleiben und bestehen zu können. Bereits im Erstgespräch erhalten sie rasch einen Überblick, wo das effizienteste Arbeitsfeld für die sinnvolle Herangehensweise zur Veränderung liegt.


TOPTHEMA: Führung/Leadership im Wandel - 4.0 ?!

Wir werden immer wieder gefragt: „Was ist bei Führung 4.0 wichtig? Was muss und wird sich im bisher gewohnten Führungsverhalten ändern?“.
Da Führung generell in einem großen Wandel steckt, sind das berechtigte und wichtige Fragen! Doch braucht es für Führung im digitalen Zeitalter mehr als Medienkompetenz?

Aus systemischer Sicht sind wir überzeugt, dass sich erfolgreiche Führung auch im digitalen Zeitalter stark durch Kompetenzen wie Kommunikation, Wertschätzung, Förderung von Potenzialentfaltung, und vor allem durch den Aufbau von vertrauensvollen Beziehungen ohne hierarchische Machtspiele auszeichnen wird. Wer Zusammenhänge erkennen und Mitverantwortung für z.B. das ganze Unternehmen leben lernt, wird sich systemisches Denken und selbstreflexive Kompetenzen aneignen, und eine echte Feedback-Kultur aufbauen. Schon heute ist klar: Zusammenarbeit hört längst nicht mehr an der Grenze einer Abteilung oder eines Unternehmens auf. Vielmehr gilt es mit echter Kooperation, mit Vertrauen und Transparenz im Zusammenspiel vieler Systeme gemeinsam zu punkten.

Dieses Bewusstsein spiegelt auch eine Meta-Studie (2016) vom Institut für Führungskultur im digitalen Zeitalter (IFIDZ) in Frankfurt/Main wider. Das Team um Institutsleiterin Barbara Liebermeister gibt mit ihrem „Ranking der Meta-Studie einen ersten Indikator, wohin die Reise im digitalen Zeitalter hingehen könnte“. Laut Analyse von 30 Studien und Umfragen aus den Jahren 2012-2016 zeigt sich als wichtigste Kompetenz für Führungskräfte ‚Kommunikationsfähigkeit‘, mit bedeutsamen Aspekten wie „Feedback geben“ und „zuhören“. ‚Menschenorientierung‘ als Sammelbegriff für „Wertschätzung, Respekt, Akzeptanz des Mitarbeiters/der Mitarbeiterin als Mensch und Individuum“ schafft es auf den zweiten Platz, gefolgt von ‚Vernetzungsfähigkeit‘ und ‚Vertrauen schaffen‘. Quelle: Meta-Studie 2016 (Kurzfassung)

Unser Fazit: Online-Kompetenz wird immer wichtiger. Doch Führungskräfte führen Menschen – und dies gelingt in einer immer schnelleren, unseren Zeit vor allem mit systemischer Selbstkompetenz und Beziehungsintelligenz. Menschen haben menschliche Bedürfnisse. Im digitalen Zeitalter mehr denn je. Lernende Organisationen brauchen Menschen in Führungsfunktionen, die einerseits offen sind und vorwärts kommen wollen, und sich andererseits nicht beeindrucken lassen von der Geschwindigkeit mit der Neuerungen passieren. Je technischer und "unpersönlicher" der Berufsalltag wird, desto wichtiger werden diese Prinzipien wieder um dauerhaft erfolgreich zu bleiben. Andere Generationen folgen den heutigen Führungskräften nach, und brauchen starke und stabile Führung. Stark und stabil bedeutet für diese Generationen aber auch: "Stark in menschlichen Qualitäten mit soliden Werten und stabil in der Beweglichkeit mit einer ordentlichen Portion Neugierde."

Unternehmen und Handlungsethik

Egozentrische Machtspiele, Butterbrot-und-Peitsche-Ansagen oder pubertäre Kommunikationsformen lassen heute niemanden mehr zur Höchstform auflaufen. Vielmehr provozieren diese Denk- und Handlungsstrategien Dienst nach Vorschrift, Konflikte, „innere“ und tatsächliche Kündigungen – hohe Kosten inklusive. Sehr gefragt sind daher Führungskräfte die in der Lage sind, heute Antworten für Lösungen von Morgen zu liefern. Gerade in einer Zeit des intensiven Wandels, braucht es Inseln der Überischt und Ruhe.
„Führung muss führen“. Mit ins Gepäck gehören dafür drei ausgeprägte Führungs-Sinne. Als primäre Aufgabe zeigt sich der „Richtungs-Sinn“: Sind Unternehmens-, Bereichs- und Abteilungsleitbild aufeinander abgestimmt? Werden die Potenziale aller gefördert? Ebenso wichtig für effektives Führen ist ein fokussierter „Kontroll-Sinn“, um die Früherkennung von Entwicklungen innerhalb des Unternehmens und seine Wechselwirkungen auf das Kundensystem zu gewährleisten. Der „Sozial-Sinn“ ist der starke Dritte im Bunde. Ihm entspricht die Fähigkeit eines Unternehmens, externe Unterstützung anzunehmen und sich im sozialen Miteinander gegenseitig Unterstützung zu sein. Mit wichtiger Basis: Welches Menschenbild prägt Ihre sozialen Kontakte?  Wie wird im Unternehmen mit Diversity und Gleichwertigkeit umgegangen? Welche Wertehaltung spiegelt der gemeinsame Berufsalltag wider?

"Was der Mensch im Stande ist zu leisten, wenn er weiß welchen Sinn es macht." V. Frankl

CSR - corporate social responability ist seit einigen Jahren im Wandel begriffen. Die aktuell meist vertrene Idee befasst sich damit, wie man Unternehmensziele nachhaltig, ökonomisch und ökologisch wertvoll erreichen kann. Betrachtet man das Thema CSR mit dem systemischen Fokus, geht die Betrachtung darüber hinaus. Das Selbstverständnis eines Unternehmens baut nicht allein am maßvollen Verbrauch von Ressourcen, oder einer besonderen Werte Haltung auf das Umfeld des Unternehmens. Es braucht zusätzlich ein Bewusstsein für die besondere Aufgabe als Teil einer übergeordneten Gesellschaft, mit der man einen sinnvollen Beitrag zu einer Veränderung leistet. Daraus erwächst eine starke Identität die es ermöglicht, mit größtmöglicher Agilität und einem hohen Maß an Verantwortung in der Umsetzung der Unternehmenskultur, den Menschen die für das Unternehmen arbeiten gerecht zu werden. Letztendlich hat dies auch enorme Auswirkungen auf die Ergebnisse aller Bemühungen: Produkte, Kunden, Umsätze - Erfolge. Das Bewusstsein für eine gemeinsame soziale Verantwortung - CSR ist im Wandel, wie die Gesellschaft an sich. Es liegt primär an den Führungskräften und deren Menschenbild, wie die einzelnen notwendigen Schritte der Veränderung gestaltet werden. Jeder kann, in seinem Wirkungsbereich einen wert- und sinnvollen Beitrag liefern. Proaktiv - agil - verantwortlich.

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