Aus- & Weiterbildungen
"Das Ziel von Bildung ist nicht das Wissen, sondern das Handeln!"

Gelungenes Lernen

- aus der Sicht von CoachingPartner

Gelungenes Lernen entspricht einem Veränderungs- bzw. Entwicklungsprozess, der nach innen wie nach außen erlebbar wird. Erst wenn sich ein angestrebter Entwicklungsschritt im Handeln zeigt, kann aus unserer Sicht tatsächlich von gelungenem Lernen gesprochen werden.

Extrinsisch oder intrinsisch angeregt, ausgehend von einer negativen Bewertung der aktuellen IST-Situation, dem maximal aushaltbaren Frustrations- oder Leidenslevel, oder dem Wunsch, die bereits positive IST-Situation noch weiter zu verbessern oder konstant positiv zu halten, wird das eigene Bedürfnis zu lernen, sich zu verändern bzw. sich weiterzuentwickeln wahrgenommen.

Beim gelungenen Lernen ermöglichen wir es, den Lernenden in seiner persönlichen „Landkarte“ – seinem persönlichen Erfahrung- und Potenzialhintergrund – abzuholen, sodass er seine indivi-duellen, sinnorientierten Lern- und Entwicklungsziele wahrnehmen und anstreben kann. Der Lernende selbst erkennt den Bezug zu seinen Möglichkeiten und Potenzialen, sowie zu den positiven, sinnvollen Ergebnissen, die die angestrebten Lernziele in sich bergen. Die intrinsische Motivation wird dabei geweckt bzw. gestärkt.

Die vermittelten theoretischen Lerninhalte werden immer wieder mit Beispielen aus der Erfahrungs-welt der Lernen-den verknüpft bzw. überprüft, um die individuellen Lernschritte zu fördern.Die praktische Umsetzung im Alltag steht im Vordergrund, auf Basis von nachvollziehbarem, realistischem, an Prinzipien orientiertem Wissen. Lernen benötigt vielfältige Reize. In unserem „Denken in Ganzheiten und Ebenen“ sehen wir den/die Lernende als einen zugehörigen Teil eines übergeordneten Systems (z.B. Familie, Organisation, Unternehmen), aus dessen „Ganzheit“ sich Sinn und Zweck ableiten lassen und durch dessen Handeln das übergeordnete System mitgestaltet wird. Für gelungenes Lernen vermitteln wir Sinn-, Identitäts- und Wertebezug. Das Bewusstsein für relevante Fähigkeiten und die dafür benötigten Überzeugungen erleichtert lernen – je bewusster das Erleben, desto intensiver wird sich der Lernprozess gestalten.

Die Definitionen wurden von allen Systemmitgliedern gemeinsam erarbeitet, beraten und in einer gemeinsame Fassung festgelegt. Die Lernschritte beinhalten folgende Teilaspekte:
> Persönlicher Bezug; Neugierde und Sinn-Orientierung wecken;
> theoretisches Wissen mit Fokus auf klare Strukturen, wirksame Prinzipien und individuelle, lösungs-   orientierte Handlungsabläufe vermitteln;
> praktische Umsetzung des gehörten Wissens anhand von Übungen und Fallbeispielen bereits im Seminar oder Workshop;
> Transfer der Erfahrungen in die unterschiedlichen privaten und beruflichen Kontexte anhand von Reflexionen zu bereits gemachten Erfahrungen und formulierten nächsten Schritten auf dem individuellen Lernweg.

Gelungenes Lernen bedeutet für uns auch die Erkenntnis der Lehrenden und Lernenden, dass sich jeder nur selbst (weiter-)bilden kann – wobei er auf sehr vielfältige Weise unterstützt werden soll. Gelungenes Lernen inkludiert für Lehrende und Lernende den jeweiligen Bezug zum persönlichen Sinn, zur persönlichen Handhabbarkeit eines oder der nächsten Entwicklungsschritte sowie die Möglichkeit(en), das Gelernte über kurz oder lang auch in Handlungen umzusetzen. Gelungenes Lernen bedeutet für uns, dass in Bildungsprozessen Handeln, Fühlen, Denken, gelebte Werte, sozialer Austausch, subjektiver und objektiver Sinn miteinander in Einklang gebracht werden müssen.

Gelungenes Lernen basiert auf einen Begleitprozess, in dem der/die Lernende in seiner/ihrer Eigenverantwortung gestärkt wird, offene und kritische Haltungen gegenüber Neuem möglich sind, vorhandene Ressourcen, Fähigkeiten, Überzeugungen und Werte ermutigend in Einklang gebracht werden, um das für den/die Lernende(n) und das übergeordnete System, dem er/sie angehört, Wesentliche erkannt, entwickelt, integriert und in der Praxis umgesetzt werden kann.

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